Pisa

Pisa ist wegen ihrer monumentalen, künstlerischen und geschichtlichen Werte eine der wichtigsten kunsthistorischen Städte der Toskana und Italiens (im Mittelalter war die Stadt eine der vier großen Seefahrts-Republiken); gleichzeitig ist Pisa eine zauberhafte auf den Menschen zugeschnittene Stadt, ein Pol der antiken Kulturtradition.

Die Stadt wurde von den Liguriern gegründet und dann von den Etruskern bewohnt, verdankt aber ihre Gründung als Stadt den Römern, wovon der schachbrettartige Stadtplan der Altstadt zeugt. Im Spätmittelalter blühte die Stadt auf und wurde ein wichtiger Stützpunkt für den kaufmännischen Austausch und mächtige Seefahrts-Republik.

Von ihrer sowohl großartigen als auch komplexen Vergangenheit bietet Pisa dem Besucher ihre hellen Arno-Uferpromenaden, gesäumt von aneinander grenzenden Adelspalästen aus der Renaissance, ein Spinnennetz kleiner mittelalterlicher Gassen und die grüne "Piazza dei Miracoli" auf der sich die vier Meisterwerke der Romanik Pisas vereinigen: die Kathedrale, die Taufkirche, der berühmte als Glockenturm der Kirche fungierende schiefe Turm und der monumentale Friedhof.